North Stradbroke Island

An diesem Wochenende war zunächst einmal ein “freier” Samstag vorgesehen. Nachdem ich ausgeschlafen hatte, habe ich mit etwa 2 Stunden an den Stadtstrand in den South Bank Parklands gelegt. Danach war ich noch in der Innenstadt und bin dann wieder nach Hause gefahren. Ein ruhiger Tag also.

Für den Sonntag – meinen 20. Geburtstag und australischen Vatertag – war ursprünglich ein Zoobesuch vorgesehen. Allerdings waren einige schon dort gewesen, sodass wir stattdessen beschlossen, den Tag auf North Stradbroke Island zu verbringen. Das ist eine Insel vor Brisbane, südlich von Moreton Island.

Zunächst mussten wir mit dem Zug nach Cleveland fahren und von dort noch 5 Minuten mit dem Bus zur Fähre. Dummerweise sah es nirgends so aus, als wäre Wasser oder gar ein Hafen in Reichweite. Resultat: Wir haben die Ausstiegshaltestelle verpasst. Nachdem wir entgegen der Tipps des Busfahrers gelaufen sind und nicht auf einen anderen Bus gewartet haben, kamen wir um 11:45 Uhr an der Fähre an. Bzw. dort, wo sie ablegen sollte, denn wir hatten sie natürlich verpasst. Glücklicherweise fuhr aber um 12 Uhr eine andere Fähre, sodass wir eine Dreiviertelstunde später etwas genervt endlich auf der Insel waren. Eine weitere halbe Stunde später kam dann auch ein kleiner Bus zum Point Lookout (an der Nordostspitze der Insel). Der Name ist Programm, wie man an den Bildern sehen kann. Viel mehr muss ich glaube ich nicht sagen, die Bilder sprechen für sich. Es war auf jeden Fall ein toller Tag!

Panoramabilder vom Q1 Tower

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum Sonntag: Panoramabilder des Q1 Towers bzw. des Ausblicks aus 230 Metern Höhe.

Surfers Paradise

Nach dem Ausflug zu den Walen ging es am Sonntag zum ersten Mal an den Strand, genauer gesagt nach Surfers Paradise. Gut 1,5 Stunden Fahrt sind es bis dorthin von Brisbane. Morgens war es noch komplett bewölkt, aber als wir schließlich angekommen waren, verschwanden die Wolken. So konnten wir einen entspannten Tag genießen. Die Sonne schien kräftig vom Himmel, und zwischendurch konnte man sich im Meer abkühlen. Beim Reingehen war es ganz schön kühl, aber nach kurzer Zeit dann doch eine willkommene Abkühlung. Wellen gab es auch, viele Surfer waren allerdings nicht in ihr Paradies gekommen.

Nach dem Mittagessen schauten wir uns dann noch den Q1 Tower an – mit 323 Metern der höchste Wolkenkratzer der Südhalbkugel und das höchste Wohngebäude weltweit. Nach kurzem Überlegen entschlossen wir uns dazu, 13,50 AUD (knapp 8 €) zu investieren und zur Aussichtsplattform zu fahren. Wir haben es absolut nicht bereut, die 360°-Aussicht ist atemberaubend.

Danach ging es noch kurz an den Strand, anschließend auf ein Getränk in eine Bar und dann wieder nach Hause. Bei einem Fahrtpreis von 6,89 AUD (4 €) pro Strecke scheint ein weiterer Besuch in Surfers Paradise durchaus wahrscheinlich. Entspannung tut auch mal gut. :)

Whale Watching

Einen Tag vor dem gestrigen Wahlsonntag in einigen deutschen Bundesländern habe ich einen Walsamstag eingelegt. Kurzfristig (am Mittwoch) gebucht, bekam ich am Donnerstag zunächst die Mitteilung, dass das Boot schon voll sei. Vermutlich werden die Buchungen dort in Excel aufgeschrieben, bei der Onlinebuchung konnte das jedenfalls noch nicht festgestellt werden. Da aber ich aber die Tour zusammen mit ein paar Kollegen machen wollte, habe ich darauf gedrängt, doch an genau diesem Tag zu fahren. Der versprochene Anruf am Freitag blieb aus, als ich dann angerufen habe wurde ich aber beruhigt: Ich konnte doch mitfahren.

Also habe ich mich am Samstag gemütlich um 7 Uhr aus dem Bett erhoben und bin mit dem Zug nach Sandgate gefahren. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter nach Redcliffe, wo das Boot ablegen sollte. Der Bus kam ein paar Minuten zu spät und der Busfahrer hat auch keine Anstalten gemacht, die Verspätung aufzuholen – im Gegenteil. Trotzdem kamen wir aber 10 Minuten vor Abfahrt an.

Die Wale sind in der Moreton Bay zu sehen, sodass es zunächst in Richtung Moreton Island ging (eine Insel, die wir sicherlich auch bald besuchen werden). Das Boot hatte eine ordentliche Geschwindigkeit, wodurch der Wind laut Aussage eines Mitarbeiters etwa doppelt so stark zu spüren war. Ich kenne mich mit Windstärken nicht aus, aber das war schon ein ziemlich kräftiges Lüftchen. Gleichzeitig schaukelte es auch ordentlich – was mir nicht gut bekam. Ich hatte bisher keine Probleme mit Seekrankheit, aber ausgerechnet dort wurde ich dann doch seekrank. Das hat den Spaß ganz schön gedrückt. :(

Nach einer weiteren Viertelstunde Fahrt parallel zur Küste stoppte das Boot. Nun konnte die Walbeobachtung beginnen. Ich saß im hinteren Teil des Boots und habe versucht, trotz Übelkeit ein paar Wale zu entdecken. Das hat auch geklappt und es sind auch ein paar Fotos dabei rausgekommen – was gar nicht so einfach ist, denn die Wale tauchen kurz irgendwo auf und sind nach wenigen Sekunden wieder weg. Die Taktik, den Fotoapparat aufnahmebereit hinzuhalten, mit dem bloßen Auge Ausschau zu halten und im richtigen Moment abzudrücken resultiert übrigens in vielen Aufnahmen des blauen Himmels.

Zurück in Redcliffe und mit stabilem Boden unter den Füßen ging es mir recht schnell wieder besser. Wir sind noch etwas neben dem Strand entlang gelaufen und haben dann gerade so den Bus erwischt – gut so, denn sonst hätten wir eine Stunde warten müssen. So waren wir aber gegen 6pm wieder in Brisbane und konnten uns für den Sonntag vorbereiten – auf ins Surfers Paradise. :)

Tour durch Brisbane

Endlich ist es geschafft: Ich habe meine zweite Projektarbeit abgeschickt. Mal sehen was daraus wird. Das bedeutet jedenfalls, dass ich ab sofort mehr Zeit habe, Australien zu entdecken.

Auch wenn ich die Arbeit erst am Sonntagabend abgeschickt habe, war ich am Samstag mit Norman (genauso wie Sebastian im gleichen DHBW-Kurs wie ich) ein paar Stunden in Brisbane unterwegs. Heute vor einem Monat bin ich in Frankfurt gestartet, viel gesehen habe ich bisher noch nicht. Da Norman am Mittwoch in Brisbane angekommen ist, bot sich eine kleine Besichtigungstour an. Das Ergebnis:

Ansonsten ist nichts aufregendes passiert. Es ist allerdings in den letzten Tagen deutlich wärmer geworden, tagsüber sind es jetzt gute 30°. Regen ist ja hier sowieso ein Fremdwort. Im Büro ist es dafür jetzt “dank” Klimaanlage sehr frisch, ich hoffe, dass ich mich nicht erkälte. Beim Rausgehen läuft man wie gegen eine Hitzewand. Aber ich will mich nicht beschweren, ich mag die Wärme. ;) Außerdem habe ich heute auf dem Weg vom Beachvolleyball drei Plätze entdeckt, von denen man sicher tolle Fotos von der Stadt machen kann. Das werde ich an einem (oder auch mehreren) Abenden mal in Angriff nehmen. Hat jemand Tipps zum Fotografieren von nächtlichen Skylines (HDR würde ich auch gerne mal ausprobieren), Panoramas, Sternen?

Das war es auch schon wieder – demnächst kann ich dann hoffentlich über spannende Ausflüge berichten.

Umzug

Vorhin bin ich nochmals umgezogen, in ein anderes Zimmer im gleichen Haus. Das ist schon ein ganzes Stück kleiner, kostet dafür aber auch weniger Miete. Da ich eh nur abends und am Wochenende hier bin, brauche ich ja kein großes Zimmer.

Weitere Ereignisse: Die Projektarbeit wird langsam aber sicher fertig – in einer knappen Woche ist Abgabeschluss. Und wie schon letzte Woche war heute wieder Beachvolleyball mit Kollegen angesagt. Heute war es außerdem ziemlich warm bzw. schwül, am Abend hat es dann allerdings kurz geregnet (was hier zu dieser Jahreszeit selten der Fall ist).

Da ist es, das Internet!

Der Provider hat es tatsächlich geschafft, das Internet in meinem Zimmer funktioniert jetzt. :) Ganze 123 kBit/s Downloadgeschwindigkeit erreiche ich damit, also doppelte Modemgeschwindigkeit. Aber immerhin, deutlich besser als gar nichts. Nun muss ich also abends nicht mehr länger im Büro bleiben, um Internet zu haben. Außer, um mehr als 2-3 Bilder hochzuladen, das dürfte hier nämlich eine ganze Weile dauern.