Die ersten beiden Wochen

Etwa 2,5 Wochen bin ich nun schon hier in Australien, und trotzdem gibt es noch keinen einzigen Bericht von hier. Das liegt weniger an mangelnden Erlebnissen, sondern vielmehr an der Projektarbeit, die ich in weniger als 2 Wochen zum Drucken freigeben muss.

Um aber zu vermeiden, dass ich sämtliche Erlebnisse erst aufschreibe, wenn ich wieder in Deutschland bin, hier jetzt endlich ein kleiner Bericht.

Los ging es kurz nach dem letzten Bericht hier: Mit dem ICE von Hauptbahnhof in Karlsruhe direkt zum Flughafen in Frankfurt. Einchecken (die erlaubten 30 kg habe ich nicht mal annähernd erreicht), noch ein bisschen im Flughafen rumlaufen und dann ging es auch schon zum Flieger. Zunächst stand der Flug nach Dubai an. Die Maschine war eine Boeing 777-300ER und somit nicht gerade klein. Ich hatte einen Fensterplatz auf der rechten Seite. Bei der Ausstattung merkte man deutlich, dass Emirates keine Billigfluglinie ist: An jedem Platz gibt es ein Entertainment-System, mit dem man hunderte CDs, Filme etc. genießen konnte. Auch die Sicherheitsanweisungen und zwei Außenkameras wurden dort gezeigt. Während der Flüge habe ich allerdings “nur” vier Filme angesehen: 17 Again, Taken, Duplicity und Ein Quantum Trost. Allerdings alle auf Deutsch – ich wollte ja mich ja nicht anstrengen. ;)

Zwischendurch gab es immer mal wieder etwas zu essen und zu trinken. Die Qualität war bemerkenswert gut, im Gegensatz zu der Idee, auf diese winzig kleine Peperoni zu beißen… scharf! Auf dem Weg nach Dubai überflogen wir u.a. auch den Irak – Bagdad war hell erleuchtet, aber zumindest aus sicherer Entfernung friedlich. Ebenfalls gut beleuchtet war dann Dubai, das wir kurz vor Mitternacht Ortszeit erreichten. Trotz der Uhrzeit war es sehr schwül auf dem kurzen Weg zwischen Flugzeug und Bus bzw. Bus und Gebäude. Im Flughafen hatten wir etwa 2 Stunden Aufenthalt, genug Zeit, um das Duty-Free-Angebot zu begutachten.

Leider hatte der Anschlussflug Verspätung, und da noch auf einen anderen Flug gewartet wurde, startete der Flieger mit etwa einer Stunde Verspätung. Ich schaute den Film zu Ende, den ich auf dem ersten Flug begonnen hatte, aß noch etwas und legte mich dann schlafen (schließlich war es ja schon mitten in der Nacht). Immerhin vier Stunden sind es geworden, vielleicht auch etwas mehr. Praktisch war, dass ich einen Sitz direkt neben dem Notausgang erwischt hatte, dadurch hatte ich viel Beinfreiheit. Nicht viel später landeten wir dann in Singapur. Etwas anders als bei sonstigen Flughäfen ist dort der Bodenbelag: Teppich. Ansonsten ist es aber wenig spektakulär dort, und nach einer Stunde saßen wir auch schon wieder im Flieger. Es folgten noch ein paar Stunden Flug, bis wir schließlich in Brisbane landeten – wie erwähnt mit einer Stunde Verspätung, aber wohlbehalten.

Die Zollkontrollen dauerten ewig, an meiner in Dubai gekauften Schokolade (Gruß an Kathi ;) ) haben sie aber nichts auszusetzen gehabt. An der Auskunft habe ich dann erfahren, dass es einen Kleinbus gibt, der auch in der Nacht einige Ho(s)tels anfährt. Für diese ziemlich günstige Möglichkeit habe ich mich dann auch entschieden und bin wohl so etwa um 3 Uhr im Base Central angekommen. Das Zimmer war oben auf dem Dach (5. Stock). Viel Platz war dort nicht, aber das war ja auch nicht notwendig. Nerviger war, dass das nächste Badezimmer ein Stockwerk tiefer war. Grund genug, möglichst schnell eine dauerhafte Bleibe zu suchen.

Die habe ich dann am Montag Abend auch gefunden. Den Sonntag hatte ich genutzt, um mit Sebastian (der das gleiche hier macht wie ich) einen ersten Blick auf die Stadt zu werden. So bin ich dann direkt nach der Zimmerbesichtigung eingezogen. Dummerweise ist es nachts ziemlich kalt (bedingt durch nicht vorhandene Isolierung und nicht verschließbare Fenster), sodass ich mir erstmal eine kräftige Erkältung zugezogen habe. Die ist aber mittlerweile glücklicherweise wieder verschwunden. Tagsüber ist es dafür schön warm. Allerdings ist der Tag auch schon recht früh zu Ende, es ist ja momentan Winter hier. So verbringe ich die meisten Sonnenstunden im Büro, das sich durchaus sehen lassen kann. Im 7. Stock hat man eine tolle Aussicht, es sind viele nette Leute hier und auch die Versorgung mit Erfrischungsgetränken ist sichergestellt. Nur das Mittagessen muss man auswärts “fangen”, z.B. beim Chinesen, Inder oder Italiener.

Alles in allem hatte ich bisher leider kaum Zeit, etwas von der Umgebung (geschweige denn von den Weiten Australiens zu sehen), da ich wie erwähnt an meiner Projektarbeit weiterschreiben muss. In 1,5 Wochen muss die abgegeben sein, danach ist dann endlich Zeit für Entdeckungsreisen (über die ich dann auch regelmäßiger berichten werde). Bisher war nur die Verabschiedung einiger Kollegen in Richtung Deutschland (bzw. zuvor noch Urlaub) und gestern Beach-Volleyball.

Damit man sich das in Deutschland besser vorstellen kann, hier noch einige Bilder. Weitere Bilder und Berichte sind auch bei Sebastian zu finden.

Abflug

Es wird Zeit, dass du aufwachst
Alle Koffer sind gepackt
Und die Tage sind gezählt
Und keiner, der noch fehlt

Dieses Zitat aus Herbert Grönemeyers “Kein Pokal” passt doch wunderbar zum heutigen Tag. Am Nachmittag geht es los, zuerst nach Dubai und von dort (über Singapur) nach Brisbane. Gut 25 Stunden liegen zwischen Abflug in Frankfurt und der Landung in Brisbane – eine ganze Menge. Immerhin sieht das TV-Programm vielversprechend aus und es wird mit modernen Sitzen geworben. Ich hoffe, dass die besser funktionieren als der Online-Check-in. Bei mehreren Versuchen wurde einfach Deutschland nicht als Land angeboten, in dem der Reisepass ausgestellt wurde – und damit kam ich natürlich nicht weiter. Schließlich hat es dann aber doch noch geklappt. Nach Dubai habe ich einen Fensterplatz, danach einen Gangplatz in der Mitte (fliegen werde ich übrigens mit einer Boeing 777-300ER).

So viel also noch kurz vor dem Abflug – der nächste Beitrag kommt dann vermutlich bereits aus Australien! :)

Preparing to leave

“Living means preparing to leave” – so formuliert es die Band Lunik in einem ihrer Songs über Abschied und Liebe. Wer den Song nicht kennt, sollte unbedingt mal reinhören, hier gibt es eine sehr schöne Version. Doch wenn ich jetzt bei jedem tollen Song einen neuen Beitrag schreiben würde, wäre der Blog zwar deutlich gefüllter, allerdings würde ich zu nichts anderem mehr kommen.

Der Titel ist kein Zufall, vielmehr ist er im Moment Realität für mich. Denn nach dem ich schon nicht mehr damit gerechnet hatte, geht es in 10 Tagen wirklich los: 3 Monate Brisbane! :) Das klingt nach 3 Monaten Sonne, Strand und Kängurus, ganz so ist es allerdings dann doch nicht. Schließlich bin ich nicht (nur) zum Vergnügen dort, sondern werde arbeiten. Trotzdem wird es sicherlich einiges von Land und Leuten zu berichten geben, und genau das will ich hier in Wort und viel Bild tun.

Wer also interessiert ist, wie es mir “Down Under” ergeht, kann entweder regelmäßig auf diese Seite schauen oder aber den dazugehörigen RSS-Feed in seinen Feedreader aufnehmen. Für wen der letzte Vorschlag nach australischen böhmischen Dörfern klingt, wird vermutlich die erste Variante bevorzugen. Über Kommentare freue ich mich natürlich jederzeit! ;)

Es gibt noch viel zu tun bis zum Abflug (also mehr als ein Little Bit, um bei Lunik zu bleiben), von daher: Der nächste Beitrag kommt bestimmt bald!

23. Mai 2009 – Christina Stürmer in der Festhalle (Karlsruhe-Durlach)

Etwa ein Jahr ist es her, dass ich bei meinem ersten Christina-Stürmer-Konzert war (Bericht). Jenes Konzert war ein gewollt sehr ruhiges Konzert – lautlos eben. Gestern war Christina mit ihrer Band wieder in Karlsruhe, und auch ich war wieder mit dabei. Dieses Mal war es etwas lauter. ;)
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IE8 – Kann er endlich CSS?

ie8_compatVor einigen Tagen ist der Internet Explorer 8 erschienen. Ich benutze privat schon lange Firefox, also müsste mich eigentlich nicht interessieren, was der IE kann – oder besser gesagt nicht kann, nämlich sich an Standards wie CSS halten. Allerdings möchte ich bei Seiten wie dieser hier, dass auch Benutzer mit anderern Browsern möglichst viele Funktionen nutzen können. Und da können leider die CSS-Anweisungen noch so valide/standardkonform sein, man brauchte für viele Sachen gewisse Tricks, um den IE zur Mitarbeit zu bewegen. Das Problem ist ja nicht, dass er die Anweisungen nicht umsetzte. Schlimmer noch: Er setzte sie falsch um.

Immerhin: Microsoft hat seinen Browser stetig verbessert. Während man beim IE6 das Thema CSS nahezu komplett vergessen konnte, war der IE7 schon deutlich freundlicher zu Webseitenentwicklern. Und mit dem IE8? Schafft er es endlich, sich an den Standard zu halten? (weiterlesen…)

18. Mai 2007 – Juli auf dem Schiffenberg (Gießen)

Es war einfach genial. Genial ist wohl deutlich untertrieben, aber es gibt einfach keine Worte, mit denen man diesen super tollen Tag treffender beschreiben kann. Auf jeden Fall wird er jedem, der dabei war, für immer in Erinnerung bleiben. Und der Tag bestand ja nicht “nur” aus dem Konzert, sondern aus einer ganzen Reihe von schönen Erlebnissen.
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A Fine Forum – ein Forum für Fans von A Fine Frenzy

Nach einem guten Stück Arbeit ist es geschafft: Vor ein paar Tagen habe ich mein erstes richtiges Forum online gebracht. Dieses Forum ist für Fans der wunderbaren Band A Fine Frenzy rund um Alison Sudol. Die Band gefällt mir unglaublich gut, mittlerweile habe ich mein drittes Konzert hinter mir. Das tollste Erlebnis dabei war, Alison nach dem Konzert in Mannheim zu treffen und Fotos zu machen, Autogramme zu holen und kurz zu reden. :)

Also, einfach mal anschauen und registrieren unter: http://afineforum.net.

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