Probleme bei DE-CIX für etwa 10 Minuten

Scheint so, als hätte der Internetknoten DE-CIX gerade für 10 Minuten Probleme gehabt. Ich konnte nichts im Hetzner-Rechenzentrum erreichen (also auch diese Seite nicht), während andere hier keine Probleme hatten. Dafür gab es andere Seiten, von dort erreichbar waren, nicht aber von meinem PC. Nun scheint alles wieder zu funktionieren.

Hier ist die Downtime gut zu erkennen:

Marzipankartoffeln mal anders

Ich liebe Marzipan. Besonders in Form von Lübecker Edelmarzipan oder als Kartoffeln. Eben musste ich mit Erschrecken feststellen, dass manche weder Marzipan mögen noch Marzipankartoffeln kennen. Um letztere zu illustrieren, habe ich nach einem Bild gesucht und bin auf das hier gestoßen. :D Bei mir würde allerdings die Gefahr gar nicht bestehen, dass Marzipankartoffeln so eine lange Zeit überleben.

Neue NAT, neuer Geschwindigkeitsrekord

Eigentlich klang die Mail bzgl. einer “Umkonfiguration des NAT (Network Address Translation) Dienstes fuer alle Wohnheimsnetze (Umzug auf eine neue Hardwareplattform)” recht unbedeutend. Denn sie endete mit dem Satz: “An der Qualitaet und Umfang des NAT Dienstes aendert sich nichts.”

Gestern Abend wies mich ein Kommilitone allerdings darauf hin, dass es nun nicht mehr nötig ist, einen Proxyserver für HTTP einzustellen. Das ist sehr praktisch, denn viele Programm bieten eine solche Einstellungsmöglichkeit nicht.

Doch es gibt noch eine weitere gute Seite der Umstellung: Das Ergebnis eines Speedtests zeigt etwas höhere Werte als meine bisher beste Messung — und die war zu einer Zeit, als kaum jemand im Wohnheim war. Mit 40 MBit/s in beide Richtungen kann man durchaus zufrieden sein. :)

Update: Am späten Abend ist die Downloadgeschwindigkeit dann auf 50 MBit/s angestiegen. ;)

Es könnt’ alles so einfach sein… [Update]

… isses aber nicht. Einige Konkurrenten stellen Pakete in Automaten bereit, wenn der Empfänger nicht angetroffen wurde. Bei anderen kann man mit wenigen Klicks online einen Paketshop in der Nähe auswählen, zu dem geliefert werden soll.

So fortschrittlich ist man offenbar beim “Götterboten” (Zitat aus “Traumschiff Surprise” :D ) nicht. Stattdessen lag eine der bekannten, orangenen Benachrichtigungskärtchen im Briefkasten. “Wir kommen wieder” — sehr liebenswürdig, dummerweise ist man als BA-Student ja nun nicht rund um die Uhr zuhause. Doch dafür ist ja vorgesorgt: “Falls Sie an diesem Tag nicht anwesend sein sollten, beachten Sie bitte die Rückseite.” Dort wird dann angeboten, das Paket bei einem Nachbarn abzugeben — doch was tun, wenn die ebenfalls nicht da sein werden?

Zum Glück werden auch hier Paketshops angeboten, also schnell einen in der Nähe herausgesucht und angerufen, um nachzufragen, wie ich denn das Paket dorthin umleiten lassen kann. Dort wurde ich allerdings an den Paketzusteller verwiesen. Mit der Hoffnung, dort mehr zu erfahren, habe ich also bei der Zweigstelle in Karlsruhe angerufen. Auch hier: Fehlanzeige, ich solle bei der Zentrale in Hamburg anrufen, damit mein Änderungswunsch im EDV-System eingetragen werden kann.

Und tatsächlich: Eine sehr freundliche Dame fand nach einiger Suchzeit die Lieferung im System und kümmerte sich darum, dass das Paket zum Paketshop geliefert wird. Geht also auch hier. Nur leider nicht online.

Tipp: Die Hotline lässt sich auch über eine normale Festnetznummer statt der 01805er erreichen. Wie die lautet, steht hier.

Update: Direkt nach der BA war ich bei besagtem Paketshop. Dort bestätigte sich zwar mein gestriger Eindruck, dass der Inhaber keine besonders kundenfreundliche Art hat, doch das Paket war dort nicht angekommen. :( Sehr ärgerlich… denn im Briefkasten war auch keine neue Benachrichtigungskarte, hätte ja sein können, dass gestern Abend die Route schon fix war. Aber so schien es, als hätte heute gar kein Auslieferungsversuch stattgefunden. Da wollte ich dann doch mal die Paketnummer erfragen, um zu sehen, wo das Paket verblieben ist. In diesem Moment klingelte das Telefon. Mein erster Gedanke war, dass die anscheinend Gedanken lesen können und mich anrufen. Stattdessen war aber nichts zu hören… bis mir nach 2-3 Sekunden einfiel, dass ja die Türklingel ans Telefon gekoppelt ist (normalerweise klingelt hier aber keiner). Also drückte ich die Tastenkombination zum Öffnen, und tatsächlich hörte ich durch’s Telefon diesen typischen Ton, dass die Tür auf geht. Der Klingler erschien mir recht alt für einen Studenten — was daran lag, dass es keiner war, sondern ein “Götterbote” — mit dem Paket! :) Und das um die Uhrzeit, ich bin erstaunt. Und froh, dass ich das Paket nun doch nicht mit dem Fahrrad spazieren fahren musste.

Ja, und nun ist es also hier. Alles drin, anprobiert wird nachher noch. Das Plakat passt wunderbar an die Tür. :) Achja, und dieses Shirt besteht wie erwartet aus recht dünnem, weißen Stoff — Dedi wird sich freuen. :D Und nein, das ist nicht für mich oder ihn.

Eigener Ordner für den Style der “NextGEN Gallery”

Das Plugin NextGEN Gallery bietet eine schnelle und einfache Lösung, Bildergallerien in seine Beiträge und Seiten einzufügen. Dank der Möglichkeit, eigene oder modifizierte CSS-Styles zu verwenden, kann man das Aussehen wunderbar an den eigenen Blog anpassen.

Allerdings gibt es hier einen Nachteil: Benutzt man die Autoupdate-Funktion von WordPress fehlen nach dem Update die hinzugefügten Styles und müssen neu hochgeladen werden. Da das doch etwas nervig ist, habe ich ein wirklich sehr kleines Plugin geschrieben, das den Style in einen eigenen Ordner packt. Dieser wird vom Update von NGG nicht berührt, sodass der Style erhalten bleibt.

Dazu muss zunächst diese Datei heruntergeladen werden und ins Plugin-Verzeichnis hochgeladen werden. Im Unterordner “css” wird der Style in die Datei “ngg.css” kopiert, evtl. benötigte Grafiken kommen mit in den Ordner. Nun kann das Plugin aktiviert werden. Wichtig ist jetzt noch, dass NGG nicht gleichzeitig den Style einfügt. Dafür wird im Menü “Gallery >> Style” der Punkt “Activate and use style sheet” deaktiviert.

Das war es schon. :)

18. September 2008 – A Fine Frenzy im Kurhaus (Baden-Baden)

Gestern war es endlich so weit: Das Konzert von A Fine Frenzy fand im Rahmen des SWR3 New Pop Festivals in Baden-Baden statt. Da an diesem Abend noch zwei weitere Konzerte stattfanden — darunter das von Amy MacDonald (“This is the life”, “Mr. Rock & Roll”) — sollte das Konzert erst um 23 Uhr beginnen. So blieb vorher noch genügend Zeit, um Coco zu treffen, durch die Innenstadt zu schlendern und andere Künstler auf der Videoleinwand zu bestaunen.
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07. Juni 2008 – Juli in der Bergisel Arena (Innsbruck)

“Vielleicht nenn ich das Spaß, und in Wahrheit bin ich süchtig” – nun, eine Juli-Sucht würde ich das nicht nennen, aber eine Art Entzugsgefühl ist es doch, wenn das letzte Konzert schon ein halbes Jahr zurückliegt. Es gab zwar Licht am Ende des Tunnels – aber selbiger schien noch mindestens ein dreiviertel Jahr lang zu sein, da die JULIs erklärt hatten, keine Konzerte in 2008 geben zu wollen, um sich voll auf das Album konzentrieren zu können.

Das änderte sich am 15.5., als im Forum zu lesen war, dass sie doch eine Ausnahme machen wollten und im Rahmen der EM in Innsbruck spielen würden. Innsbruck, das liegt in Österreich und ist nur 300 km von Karlsruhe entfernt, 50 km weniger, als ich zu meinen Eltern fahre. Nun – im Nachhinein fällt mir auf, dass die Anzeige im Forum natürlich Luftlinie meint – mit dem Auto sind es 468 km. Nach einem Blick auf die Bahnseite sah es aber so aus, als wäre das alles zum Einen kostspielig und zum Anderen auch zeitlich so gut wie nicht zu schaffen sein – bei einer Fahrtzeit von 5 bis 7 Stunden.

So war – ähnlich wie im Jahr zuvor bei Gießen – dieser Traum recht schnell schon wieder zerplatzt. Aber schön wäre es ja doch, erst recht in dieser sonst so JULI-freien Zeit. Und wenn wir schon bei Gießen sind, letztendlich hat es ja doch geklappt, und so war es auch hier. Die Fahrt nach München ist nämlich deutlich günstiger und kürzer, und da zufällig Juli in ebendieser Stadt wohnt, war auch die Frage nach einer Übernachtungsmöglichkeit schnell geklärt.
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