07. Juni 2008 – Juli in der Bergisel Arena (Innsbruck)

“Vielleicht nenn ich das Spaß, und in Wahrheit bin ich süchtig” – nun, eine Juli-Sucht würde ich das nicht nennen, aber eine Art Entzugsgefühl ist es doch, wenn das letzte Konzert schon ein halbes Jahr zurückliegt. Es gab zwar Licht am Ende des Tunnels – aber selbiger schien noch mindestens ein dreiviertel Jahr lang zu sein, da die JULIs erklärt hatten, keine Konzerte in 2008 geben zu wollen, um sich voll auf das Album konzentrieren zu können.

Das änderte sich am 15.5., als im Forum zu lesen war, dass sie doch eine Ausnahme machen wollten und im Rahmen der EM in Innsbruck spielen würden. Innsbruck, das liegt in Österreich und ist nur 300 km von Karlsruhe entfernt, 50 km weniger, als ich zu meinen Eltern fahre. Nun – im Nachhinein fällt mir auf, dass die Anzeige im Forum natürlich Luftlinie meint – mit dem Auto sind es 468 km. Nach einem Blick auf die Bahnseite sah es aber so aus, als wäre das alles zum Einen kostspielig und zum Anderen auch zeitlich so gut wie nicht zu schaffen sein – bei einer Fahrtzeit von 5 bis 7 Stunden.

So war – ähnlich wie im Jahr zuvor bei Gießen – dieser Traum recht schnell schon wieder zerplatzt. Aber schön wäre es ja doch, erst recht in dieser sonst so JULI-freien Zeit. Und wenn wir schon bei Gießen sind, letztendlich hat es ja doch geklappt, und so war es auch hier. Die Fahrt nach München ist nämlich deutlich günstiger und kürzer, und da zufällig Juli in ebendieser Stadt wohnt, war auch die Frage nach einer Übernachtungsmöglichkeit schnell geklärt.
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25. Juli 2007 – Juli im Maximilianpark (Hamm)

Juli in Hamm, die Vorband war Lunik
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23. Januar 2007 – Juli im Palladium (Köln)

So, das war es also, mein allererstes Juli-Konzert überhaupt. Um mal etwas vorweg zugreifen: Es wird wohl mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein. Aber mal ganz von vorn:

Weil erstens alles anders und zweitens als man denkt kommt, haben ein Freund und ich natürlich zuerst mal den Zug verpasst, den wir ursprünglich nehmen wollten. Aber was soll’s, dann halt 10 Minuten später. Ok, nun hatten wir auch den Fußweg von der S-Bahnhaltestelle Keupstraße bis zum Palladium etwas unterschätzt und so kam es, dass wir uns erst um 18:15 in die da schon recht lange Schlange einreihen konnten. Naja, da mussten wir wenigstens nicht so lange in der Kälte stehen. Ab 18:30 wurden wir dann nach und nach ins Palladium gelassen, und nachdem wir endlich unsere Sachen in der Garderobe abgegeben hatten sind wir in die Halle gegangen. Uns war schon klar, dass es mit den ersten paar Reihen wohl nichts werden würde, aber zu unserer Verwunderung haben wir doch noch in etwa der 10. Reihe Platz gefunden, also nur 7 bis 10 Meter von der Bühne entfernt. Wir waren noch nie im Palladium (und auch sehr selten auf Konzerten), und fanden dass es erstaunlich klein war. Kaum vorzustellen, dass da 4000 Leute rein passen sollen. Also warteten wir darauf, dass es endlich los ging und schauten uns so die Leute an, die dort waren. (weiterlesen…)

19. November 2007 – Juli im CCP (Pforzheim)

Ja, es war wieder mal toll. Ich habe ja extra meine Mathevorlesung eine Stunde früher verlassen, bin nach Hause gerast und dann schnell zur Bahn gegangen. Obwohl die Zeit für die Straßenbahnfahrt zum Bahnhof nichtmal knapp gerechnet war, schaffte ich es gerade so, die Bahn zu erwischen, die uns – Maria und mich – dann aber recht pünktlich nach Pforzheim brachte. Dann sind wir zur Halle gegangen (u.a. auch eine ganze Strecke durch’s Parkhaus :D ). Etwa eine Stunde und 10 Minuten vor Einlass waren wir dann da – wir waren die ersten. :) Es hingen noch nicht mal die Schilder mit “Einlass” drauf. Und das blieb auch eine ganze Weile so, nach und nach kam dann mal vereinzelt jemand dazu. Als die Türen um 18:45 aufgemacht wurden, waren grad mal um die 20 Leute da. Kurz zuvor hatte jemand einen Zettel mit “Fotografieren ist nicht erlaubt. Fotoapparate und Handys sind verboten.” aufgehangen. Hm. Also davon, dass man manchmal die Fotoapparate abgeben muss hatte ich vorher schon gehört. Aber Handys? Nicht durchsetzbar, und es wurde auch nicht gemacht. Aber auf die Fotoapparate wurde geachtet. Allerdings kam diese Entscheidung anscheinend erst eine Viertelstunde vorher, denn niemand wusste, wie man die Fotoapparate denn jetzt verwalten könnte. Ich hab dann der Dame mal vorgeschlagen, dass sie doch von ihrem Blatt kleine Zettelchen abreißen könnte und je einen in die Taschen tun könnte und den anderen dem Besitzer geben könnte. Das hat sie dann auch erstmal gemacht, bis endlich eine andere mit Klebeband ankam.

Nun war es ja noch nicht 19 Uhr, also mussten wir auch vor einer Innentür noch etwas warten. Komischerweise standen dann wieder nur wenige, die anderen waren noch etwas trinken oder sonstwas. Dann ging die Tür auf und wir sind in Richtung erste Reihe gestürmt. Erfolgreich, erste Reihe Mitte. :) Allerdings hätten wir auch noch nach dem Einlass kommen können und wären an der Seite in die erste Reihe (oder zweite Reihe Mitte) gekommen, es hat ewig gedauert bis sich die Halle langsam gefüllt hatte. Es war merkwürdig zu sehen, wie lange die Reihen hinter uns noch leer blieben. Die Halle war recht klein, sie war etwa zu 80-90% gefüllt, was grob geschätzt 400 Zuschauern entsprach. Im Vergleich zu anderen Konzerte also ein eher kleiner, gemütlicher Gig. (weiterlesen…)

25. April 2008 – Christina Stürmer im Konzerthaus (Karlsruhe)

So, ich bin schon wieder zurück. Ich glaub ich hab mal gesagt, dass ich es blöd finde, dass es nur Sitzplätze gibt…. die Aussage ziehe ich zurück und behaupte das Gegenteil. :D Es war einfach genial, ein sehr entspannter und unterhaltender Freitagabend.

Da auf der Karte ja schon der Sitzplatz stand, musste ich auch nicht schon 1,5 Stunden vor Einlass da sein. Außerdem war es ja eh hier in Karlsruhe, also waren es auch nur 15 Minuten Fahrt mit der S-Bahn bis zur Halle. Angekommen bin ich etwa eine halbe Stunde vor Beginn. Auch die Einlasskontrolle war sehr locker, kein Anstehen, trotz Tasche keine Kontrolle (und Fotoapparate waren eh zugelassen).

Der erste negative Punkt (keine Angst, das wird keine Aufzählung) war dann, dass die CD schlappe 18 € kosten sollte – selbst wenn sie handsigniert war, so viel ist mir das dann doch nicht wert. Also bin ich zu meinem Platz gegangen, dritte Reihe ganz leicht neben der Mitte. Es saß später auch kein Riese vor mir, sodass ich eine super Sicht hatte und nur ein paar Meter von der Bühne weg war. Zudem waren die Sessel auch sehr bequem und gut gepolstert.

Um 20 Uhr war Beginn. Ich wusste nicht, wer Vorband sein würde… nun – es gab auch keine, ziemlich pünktlich kamen die 5 auf die Bühne. Es war schon irgendwie ungewohnt. Mitklatschen? Mitsingen? Am Anfang erst mal nichts von beiden, später hat Christl das dann angesprochen und gemeint, wenn alle singen fällt es nicht auf, dass der ein oder andere mal falsch singt. Außerdem haben sie regelmäßig zum Mitklatschen animiert. Generell hat Christl viel erzählt und die ganze Bande war sehr witzig, die verstehen sich anscheinend sehr gut. :)

Zu den Liedern: Ich finde Unplugged-Versionen meist ziemlich toll, und so war das auch hier. Einige Songs waren wie auf dem neuen Album ja sehr andere Ausarbeitungen (dazu fällt mir noch das Video ein, das im Hintergrund zu Augenblick am Tag lief – ist das irgendwo veröffentlicht?). Das ist wirklich gut gelungen. Dann haben sie auch alle neuen Songs gespielt und so ziemlich alle anderen Songs von S/W und LL (mir fiele spontan jetzt keins ein, das sie nicht gespielt haben). Das Konzert war so um 22:10 Uhr zuende, wobei nach 50 Minuten eine Pause von einer Viertelstunde war (müsste aber etwas länger gewesen sein).

Perfekt wäre es natürlich gewesen, wenn sie danach nochmal rausgekommen wären, doch das Warten war vergeblich. Schade… aber es hat wirklich Lust gemacht auf mehr von solchen Konzerten. Und die Übertragung am 4.5. werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. :)

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Jetzt muss auch endlich mal etwas Inhalt her, was bringt sonst jegliche tolle technische Spielerei, außer mir Spaß am Programmieren? ;)

“headers already sent” durch WordPress-Plugin

Die Meldung “headers already sent” wir jeder PHP-Programmierer kennen. Aus verschiedenen Gründen gibt es eine headers()-Anweisung erst nach einer Ausgabe. Das kann z.B. vorkommen wenn ein Cookie gesetzt werden soll oder sonst irgendwelche Header verändert werden sollen. Normalerweise kann man recht schnell erkennen, an welcher Stelle der Text schon ausgegeben wurde (steht ja auch direkt in der Fehlermeldung):

Warning: Cannot modify header information – headers already sent by (output started at lastfm.php:1) in pluggable.php on line 391

Komisch war aber schon, dass auch im an den Browser gelieferten HTML-Quelltext nichts stand. Normalerweise findet sich dort zumindest mal ein <body>. Und in der lastfm.php fand sich ebenfalls nichts (der “übliche” Fehler mit dem Leerzeichen vor <?php fiel also weg).

Letztendlich war es eine einfache Ursache, aber mit bloßem Auge nicht sichtbar: Es wurden tatsächlich keine sichtbaren Zeichen gesendet. Allerdings hatte ich die Datei als UTF-8 gespeichert – und da gibt es standardmäßig ein Byte Order Mark (BOM). Das sind drei Byte am Anfang der Datei, die signalisieren, dass es sich um das UTF-8-Format handelt. Diese wurden beim Einbinden des Plugins immer gesendet, und wenn danach noch ein Header-Befehl kommt, dann erscheint eben diese Fehlermeldung. Umgehen kann man das, indem man einfach seinen Texteditor anweist, die Datei ohne BOM zu speichern.