Byron Bay
Mein erster mehrtägiger Ausflug war am vergangenen Wochenende nach Byron Bay, zum östlichsten Ort Australiens. Wir haben ein (bzw. eigentlich mehrere) Autos gemietet und sind am Freitagabend nach der Arbeit losgefahren. In nur gut 1,5 Stunden waren waren wir auch schon dort und haben uns in einem Hostel einquartiert. Danach haben wir den Abend noch am Strand ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen sind in die “Stadt” gefahren und haben uns nach dem Frühstück auf die Suche nach Surfkursen gemacht. Normalerweise kann man hier in Australien viele Dinge sehr spontan tun – diesmal sah es allerdings schlecht aus, zumindest für den Samstag. Schließlich haben wir aber doch noch einen Kurs bekommen. Nachdem wir endlich am Strand angekommen waren, mussten wir uns zunächst aufwärmen. Anschließend bekamen wir eine Anleitung, wie man theoretisch surft. Das ist ganz leicht. Praktisch surfen ist da schon schwieriger und vor allem anstrengender. Zunächst muss man ja mit dem Surfbrett weit genug ins Meer raus, was nach einer Weile sehr ermüdend ist. Anschließend auf’s Brett legen, paddeln, aufstehen. Wenigstens 3-4 Mal hat das bei mir funktioniert. Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall.
Am Samstagabend waren wir dann noch beim Leuchtturm. Da es allerdings schon dunkel war, sind wir am Sonntag nochmal dorthin gefahren. Auf dem Rückweg haben wir noch in Nimbim vorbeigeschaut, einem Hippie-Städtchen. Ich hatte mir das etwas extremer vorgestellt, es war dort nicht ganz weltfern. Dass allerdings Kaffee und ein Keks für 5 AUD (ca. 3 €) offen in einem Café angeboten werden und Dealer sich nicht viel Mühe beim Verbergen ihrer “Arbeit” geben, ist anderswo wohl kaum zu finden. Keine Angst: Wir waren nur zum Anschauen dort.
Und als netter Nebeneffekt dieses Abstechers haben wir auch ein bisschen vom Hinterland (also nicht direkt an der Küste) gesehen. Dort ist es sehr ruhig, allerdings für meinen Geschmack schon wieder zu ruhig.