3. April 2011 – Christina Stürmer in der Festhalle Karlsruhe-Durlach

Man soll ja vorsichtig sein mit Superlativen, aber viel besser als gestern kann ein Konzert eigentlich nicht werden.

Das fängt schon bei den Vorbedingungen an: Zum ersten Mal ein Konzert, zu dem ich zu Fuß gegangen bin, denn von meiner Wohnung bis zur Festhalle sind es nur ein paar hundert Meter. Außerdem standen alle Zeichen auf Frühling, das ganze Wochenende über war es sonnig gewesen. Somit begab ich mich gut gelaunt auf den Weg zur Halle. Es war nur noch eine gute halbe Stunde Zeit bis zum Einlass, aber sonderlich viele Leute warteten trotzdem noch nicht. Der Einlass selbst ging herrlich unaufgeregt vonstatten. Im Gegensatz zum Juli-Nena-Mix-Konzert am Vortag durfte ich diesmal meinen Fotoapparat behalten und habe es ohne großartige Eile noch in die erste Reihe geschafft.

Ich war etwas überrascht, denn eine Absperrung zwischen Bühne und erster Reihe suchte man vergeblich. So konnte ich mich bequem auf die Bühne lehnen und knapp 1,5 Stunden auf den Beginn des Konzerts warten. Eigentlich war dieser für 20 Uhr angegeben, aber es dauerte eben doch noch etwas länger. Dann ging es allerdings sofort los, es gab keine Vorband. Auch wenn manchmal echt gute Bands auftreten – gestört hat es mich nicht.

Von Anfang an war der Sound top, Christina Stürmer war kristallklar zu verstehen und der Sound war trotz der Nähe zu den Boxen nicht zu laut. Dennoch ließ es die Band richtig krachen. Ich finde es bewundernswert, dass Christina sich in den letzten Jahren kaum verändert hat. Sie probiert neue Sachen aus wie bei ihrem Unplugged-Album, sie entwickelt sich weiter, aber sie bleibt sich treu und denkt nicht mal daran, nachzulassen. Einfach klasse. Man merkt ihr einfach an, wie viel Spaß sie an der Musik hat. Und Spaß hatte ich auch reichlich, der Titel “Nah dran Tour” trifft absolut zu. Wie sie selbst zu Beginn sagte, musste sie aufpassen, dass sie uns nicht im Eifer des Gesangs auf die Finger tritt. Schon etwas merkwürdig, wenn sich die Bandmitglieder über einen ins Publikum lehnen.

Insgesamt spielte die Band in knapp 2 Stunden 24 Songs. Damit war ich schon sehr zufrieden, es gab keinen Song, bei dem ich auf das Ende gewartet habe und keinen, den ich spontan vermisst hätte. Glückwunsch, die schwere Auswahl aus mehreren Alben ist gelungen. Und als ob das nicht genug gewesen sei, versammelte sich die Band eine gute halbe Stunde nach Konzertende nochmal am Merchandising-Stand, gab Autogramme und ließ sich fotografieren. Rundum war es ein spitzenmäßiger Abend, vielen Dank an die Band!

Hier noch die Setlist und einige Bilder:

  1. Zeitlupe
  2. Die beste Zeit
  3. Wir leben den Moment
  4. Fieber
  5. Wenn die Welt untergeht
  6. Nie genug
  7. Vorbei
  8. Liebt sie dich so wie ich
  9. Seite Eins
  10. Scherbenmeer
  11. Mr. Vain
  12. Lebe lauter
  13. An Sommertagen
  14. Macht nichts
  15. Mama Ana Ahabak
  16. Im Kreis
  17. Feuer
  18. Ohne dich
  19. Warum
  20. Ich lebe
  21. Nichts von dem
  22. Millimeter
  23. Ist mir egal
  24. Engel fliegen einsam

30. April 2010 – A Fine Frenzy auf Schloss Heinsheim (Bad Rappenau)

Hier ein paar unbearbeitete Bilder vom wunderschönen Konzert gestern Abend: (weiterlesen…)

23. Mai 2009 – Christina Stürmer in der Festhalle (Karlsruhe-Durlach)

Etwa ein Jahr ist es her, dass ich bei meinem ersten Christina-Stürmer-Konzert war (Bericht). Jenes Konzert war ein gewollt sehr ruhiges Konzert – lautlos eben. Gestern war Christina mit ihrer Band wieder in Karlsruhe, und auch ich war wieder mit dabei. Dieses Mal war es etwas lauter. ;)
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18. Mai 2007 – Juli auf dem Schiffenberg (Gießen)

Es war einfach genial. Genial ist wohl deutlich untertrieben, aber es gibt einfach keine Worte, mit denen man diesen super tollen Tag treffender beschreiben kann. Auf jeden Fall wird er jedem, der dabei war, für immer in Erinnerung bleiben. Und der Tag bestand ja nicht “nur” aus dem Konzert, sondern aus einer ganzen Reihe von schönen Erlebnissen.
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18. September 2008 – A Fine Frenzy im Kurhaus (Baden-Baden)

Gestern war es endlich so weit: Das Konzert von A Fine Frenzy fand im Rahmen des SWR3 New Pop Festivals in Baden-Baden statt. Da an diesem Abend noch zwei weitere Konzerte stattfanden — darunter das von Amy MacDonald (“This is the life”, “Mr. Rock & Roll”) — sollte das Konzert erst um 23 Uhr beginnen. So blieb vorher noch genügend Zeit, um Coco zu treffen, durch die Innenstadt zu schlendern und andere Künstler auf der Videoleinwand zu bestaunen.
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07. Juni 2008 – Juli in der Bergisel Arena (Innsbruck)

“Vielleicht nenn ich das Spaß, und in Wahrheit bin ich süchtig” – nun, eine Juli-Sucht würde ich das nicht nennen, aber eine Art Entzugsgefühl ist es doch, wenn das letzte Konzert schon ein halbes Jahr zurückliegt. Es gab zwar Licht am Ende des Tunnels – aber selbiger schien noch mindestens ein dreiviertel Jahr lang zu sein, da die JULIs erklärt hatten, keine Konzerte in 2008 geben zu wollen, um sich voll auf das Album konzentrieren zu können.

Das änderte sich am 15.5., als im Forum zu lesen war, dass sie doch eine Ausnahme machen wollten und im Rahmen der EM in Innsbruck spielen würden. Innsbruck, das liegt in Österreich und ist nur 300 km von Karlsruhe entfernt, 50 km weniger, als ich zu meinen Eltern fahre. Nun – im Nachhinein fällt mir auf, dass die Anzeige im Forum natürlich Luftlinie meint – mit dem Auto sind es 468 km. Nach einem Blick auf die Bahnseite sah es aber so aus, als wäre das alles zum Einen kostspielig und zum Anderen auch zeitlich so gut wie nicht zu schaffen sein – bei einer Fahrtzeit von 5 bis 7 Stunden.

So war – ähnlich wie im Jahr zuvor bei Gießen – dieser Traum recht schnell schon wieder zerplatzt. Aber schön wäre es ja doch, erst recht in dieser sonst so JULI-freien Zeit. Und wenn wir schon bei Gießen sind, letztendlich hat es ja doch geklappt, und so war es auch hier. Die Fahrt nach München ist nämlich deutlich günstiger und kürzer, und da zufällig Juli in ebendieser Stadt wohnt, war auch die Frage nach einer Übernachtungsmöglichkeit schnell geklärt.
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25. Juli 2007 – Juli im Maximilianpark (Hamm)

Juli in Hamm, die Vorband war Lunik
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